Live At The Monastery

by Der Blutharsch

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about

An acoustic concert performed in Vienna on May 1, 2005 before an exclusive audience of invited guests. We will be carrying a limited number of the CD version only at a special purchase price, but we will not be carrying the LP. A unique acoustic live sound put to classic Blutharsch tunes - really great! [WKN]

REVIEW: IKONEN MAGAZIN Wer die Wiener Militarypop-Band Der Blutharsch nur von drastischen Berichten über frühere militaristische Performances kennt, wird über Präsentation und musikalische Gestaltung dieser Live-CD vermutlich überrascht sein. Entsprechend den jüngsten Bemühungen, das politisch inkorrekte Image möglichst abzustreifen, finden wir hier genau jene Versatzstücke nicht, die den berüchtigten Ruf der Gruppe ausmachten: Auf Samples wird hier völlig verzichtet, militaristische Elemente finden sich allenfalls in einigen Textzeilen - immer jedoch sorgsam enthistorisiert. Zudem fällt auf, dass sich wirklich eine gewisse Banddynamik entfaltet hat. Es geht nicht mehr nur um individuelle Obsessionen, sondern um ein Zusammenspiel ganz unterschiedlicher Einflüsse - ja, man ist unterwegs zum Status der bizarren Folk-Rockband. Meist kurz und prägnant präsentieren sich die Stücke hier, getragen von schnell und rhythmisch gespielter Akustikgitarre, verschiedenen Rhythmusinstrumenten (Rasseln, Drums), Klarinette, Harmonium und natürlich verschiedenen Stimmen (u.a. Bain Wolfkind von Novo Homo). Den größten Gesangsanteil hat Marthynna, oft kommt ein männlicher Konterpart dazu. Sehr gelungen ist das in den mittelalterlichen Harmonien von Track 5 ("Time is the Enemy"). Reizvoll auch eine Death in June-Cover-Version "Despair", die von Marthynna und Albin vorgetragen wird. In einigen Fällen werden die fehlenden Vocalsamples live eingesprochen. Nach knapp über 30 Minuten wurde das Konzert aufgrund fehlender Gitarrensaiten leider abgebrochen. Grundsätzlich kann man sagen, die rein akustische Darbietung verändert die Ausstrahlung der bekannten Stücke nicht nur, sie bekommt ihnen auch ausgesprochen gut. Gewöhnungsbedürftig bleibt allenfalls der teilweise etwas schräge Gesang und die merkwürdigen Lyrics (z.B. Track 6), doch das dürfte Fans der Band kaum irritieren. Die Covergestaltung bleibt dem düsteren Stil treu und bietet einige Livebilder und geprägte Schrift. Wie immer finden sich keine weiteren Informationen oder Titel. "Live at The Monastery" ist ein wichtiger Schritt für ein Postindustrial-Sample-Projekt hin zur folkigen Performanceband.

credits

released November 4, 2013

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